Die Porzellanfabrik Triptis liegt im Osten von Thüringen nahe Jena und gehört zur Eschenbach Porzellan Group. Das Unternehmen wurde 1890 vom Porzellanfabrikanten Unger aus Reichendorf gegründet. Die Herstellung umfasste vor allem Gebrauchsartikel aus Porzellan wie Nudelrollen, Menagen und Essiggefäße. Nur im kleinen Rahmen wurden damals Tafelservices hergestellt. Der Erste Weltkrieg legte die Porzellanfabrik still, in den 1920ern wurde jedoch wieder eröffnet. Im zweiten Weltkrieg brachten die Bombenangriffe die Zerstörung der Hälfte des Fabrikgeländes mit sich, wodurch nach Kriegsende das Unternehmen als Porzellanwerk Triptis im Volkseigentum wieder eröffnet wurde. Von 1959-62 erfolgte der Bau des heutigen Werkes am Ortausgang von Triptis in Richtung Gera. Nach der deutschen Wiedervereinigung führte man die Firma als Triptis Porzellan GmbH fort, doch bereits 1996 folgte der Konkurs. 2005 begann die Thüringer Firma Eschenbach erneut mit der Produktion von Porzellan. 2012 erfolgte der Kauf einer alten Molkerei, um dort mit dem Porzellanium eine Erlebniswelt mit Museum, Werksverkauf und einer Kunstgalerie einzurichten.
Wertvolles Porzellan kaufen und sparen
Porzellan aus Triptis steht in einer langen Tradition und bietet mit den unverwechselbaren Zwiebelmustern und der indisch-blauen Farbe einen hohen Wiedererkennungswert - auch wegen der edlen Ausstrahlung. Teller und Tassen werden nicht nur für den Haushalt sondern auch für gastronomische Betriebe hergestellt. Der Werksverkauf in Triptis bietet auf einer Ausstellungsfläche von 1.100 Quadratmetern einen umfassenden Überblick über die Porzellan-Kollektionen des Traditionsunternehmens. Dabei können Schnäppchenjägerinnen satte Rabatte von bis zu 70 Prozent* erzielen. Zu den angebotenen Stücken zählen auch buntes Kindergeschirr und Dekorationsartikel, Geschenkideen und Küchenutensilien. Die Stücke haben kleine farbliche Mängel, sind aber sonst absolut hochwertig.
Ein Porzellan-Fabrikverkauf mit Mehrwert
Nach dem ausgiebigen Shoppingtrip im Porzellanium bietet sich das im gleichen Gebäude untergebrachte Museum für Porzellankunst zu einem Besuch an. Oder die Besucher entspannen in der Kaffee-Ecke und lassen die edlen Ausstellungsstücke auf sich wirken. Geöffnet hat der Lagerverkauf in der Puschkinstr. 12 (direkt gegenüber dem Fabrikgelände) von Montag bis Freitag zwischen 9-18 Uhr sowie samstags von 9-13 Uhr.