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Der einstige Lederwarenhersteller Gucci wurde 1904 in Florenz gegründet und produzierte ursprünglich, ähnlich wie Hermès, luxuriöses Pferdegeschirr für die Aristokratie. So ist das Firmenlogo, das aus zwei miteinander verbundenen Steigbügeln besteht, kein Zufall. Mit dem Aufkommen des Automobils aber wurden Sattel und Trensen in der Welt der Schönen und Reichen nicht mehr so häufig nachgefragt, und so verlegte sich die Lederwerkstatt Gucci auf die Produktion von exklusivem Reisegepäck.

Doch erst nach dem Zweiten Weltkrieg stieg der Markenname Gucci allmählich zum international gefragten Luxuslabel auf. Neben Mailand und Rom wurden London, Paris und Palm Beach weitere Sitze von Ladenfilialen. Nach einem geschäftlichen Tief in den 80er Jahren, das durch einen Erbstreit ausgelöst wurde und dazu führte, dass das Unternehmen an einen arabischen Investor verkauft wurde, erholte sich das Label in den 90er Jahren, als Tom Ford für das Design verantwortlich zeichnete.

Er verpasste dem Label einen neuen, zeitgemäßen Look und machte es in kurzer Zeit zur angesagtesten Marke der internationalen Stars und Sternchen. Neben Damen-, Herren- und Kinderbekleidung vertreibt Gucci auch nach wie vor Lederwaren. Dazu gehören Taschen, Portemonnaies, Gürtel und Handschuhe, aber auch Hundehalsbänder – denn wer ein echter Gucci-Fan ist, der „kleidet“ auch sein Haustier edel und trendig.